Presse

Ich freue mich, dass auch die Presse gefallen an meinen Bildern findet. Hier eine Auswahl von Pressestimmen:



Einmalige Einblicke sind es, die der Münchner Fotograf, der dieses Jahr zu Gast bei den Ateliertagen ist, mit seiner Kamera einfängt. Unwiederbringlich in dieser Konstellation: Ein Wasserstrudel, das Netzwerk der Zweige oder ein Reigen treibender Blätter - sie unterliegen dem Wandel der Natur, an ihnen haftet der Zauber der Vergänglichkeit. Rossas Fotografien sind Momentaufnahmen voller Schönheit und Poesie.

Süddeutsche Zeitung, 25. Juni 2009



Wenn andere auf Borkum, am Strand von Mallorca oder auf einer griechischen Insel Urlaub machen, stapft Peter Rossa schwer bepackt durch die Wildnis von Alaska. Sein Blick gilt dabei weniger den Bären, Wölfen und den Robben als vielmehr dem Treibsand, bunten Blättern, Flechten und den Gletschern. Peter Rossa, im Berufsleben Mitarbeiter der Kommunikation bei BMW ist Fotograf aus Leidenschaft. Er zeigt ausgewählte Bilder unter dem Titel "Nordland" in der BMW Galerie 71. Rossa ist vom hohen Norden mit seinem blauen Himmel und der glasklaren Luft fasziniert. Er verzichtet beim Bildermachen auf technischen Schnickschnack, benutzt höchstens Pol-und UV-Filter. Und Bildbearbeitung im Labor kommt für den Fotografen gar nicht erst in Frage. Der Akt des Fotografierens an Ort und Stelle ist Rossa das Höchste, "wie eine Art Meditation". Wenn sie belichtet sind, liegen seine Filme mitunter lange zu Hause herum. Mit der Entwicklung und dem Fertigen von Abzügen hat er es nicht mehr eilig. Seine Reisen sind aufwendig. In Alaska ist er nur mit Führer unterwegs, sieht dafür auch Gegenden wie den Tatshenshini Nationalpark, in die Normaltouristen keinen Fuß setzen (dürfen). "Das Abenteuer spielt natürlich auch eine Rolle", räumt er ein, doch letztlich kreist doch alles um seine Fotoleidenschaft - mit der er schon manchen Reisbegleiter genervt hat. Denn während seine Kameraden den Gipfel ersteigen wollen, ist das für Rossa zweitrangig. Er bleibt meist auf dem Weg dahin an Flechten oder Moosen hängen. "Mich springen die Motive an." Seine Begeisterung für die Arbeit mit der Kamera entdeckte er spät, auf einer Reise nach Paris. Damals hatte er sich eine Spiegelreflex mit einem gewöhnlichen 50-Millimeter-Objektiv ausgeliehen - und hat die Kamera während seines Aufenthaltes unter dem Eiffelturm "nicht mehr ausgelassen".

Süddeutsche Zeitung über eine Ausstellung bei der BMW Group München 2001



Die Aufnahmen haben zum Teil etwas Malerisches an sich. Die von Ihm gewählten Ausschnitte verlangen ein konzentriertes, längeres Hinsehen, will man die abgebildeten Gegenstände erkennen, zumal die Flechten auf einem Fels oder auch von Rissen in Gletschern erzeugten Strukturen sich selbst zu abstrahieren scheinen.

Süddeutsche Zeitung, Oktober 1998